Unser Besuch im VW-Werk Wolfsburg: Wie wird eigentlich aus vielen einzelnen Teilen ein fertiges Auto? Und was bitte hat eine „Hochzeit“ mit einem VW zu tun?

Diesen Fragen sind wir, die Klasse IM 1, gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Gruß bei unserem Besuch im VW-Werk Wolfsburg am 1. September auf den Grund gegangen.

Bevor es losging, bekamen wir zunächst unseren Zugang zum Werk und eine kurze Einweisung. Danach startete unsere etwa 1,5-stündige Tour am Tor 17. Mit einem Besucherfahrzeug ging es über das riesige Werksgelände – und schnell wurde klar: Hier ist wirklich alles ein bisschen größer! Wir konnten hautnah erleben, wie aus einzelnen Fahrzeugteilen Schritt für Schritt ein fertiges Auto entsteht. Wir sahen die Montage der Fahrzeugteile, besuchten die Lackiererei und beobachteten schließlich die berühmte „Hochzeit“: Dabei werden Karosserie und Fahrwerk miteinander verbunden. 💍🚘 Und das Ganze läuft natürlich vollautomatisch – Roboter sei Dank!

Anschließend konnten wir noch einen Blick auf die Qualitätskontrolle werfen. Schließlich soll das fertige Auto nicht nur gut aussehen, sondern auch einwandfrei funktionieren. Beeindruckend waren auch die Zahlen: Im VW-Werk Wolfsburg werden täglich rund 2.500 Fahrzeuge produziert. Das Werksgelände ist etwa 6,5 km² groß und am Standort arbeiten zehntausende Menschen. Und wer jetzt denkt, dass bei VW nur Autos produziert werden, irrt sich: Rund 7 Millionen Currywürste verlassen jährlich ebenfalls das Werk.

Wir waren jedenfalls ziemlich beeindruckt davon, wie viele unterschiedliche Fertigungsverfahren ineinandergreifen und wie viel Technik und Organisation hinter einem fertigen Fahrzeug stecken. Nach so vielen Eindrücken war dann allerdings auch unser eigener „Akku“ leer. Deshalb ließen wir den Tag gemeinsam mit einem leckeren Essen ausklingen.

Unser Fazit: Ein spannender Ausflug, jede Menge Technik, beeindruckende Einblicke – und eine Pizza zum krönenden Abschluss. Ein rundum gelungener Tag! 🍕🚗