Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement mit Fachrichtung Großhandel

Anmerkung: Der Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel wird seit dem Schuljahr 2020/21 durch den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement ersetzt. Die letzte Abschlussprüfung nach alter Ausbildungsordnung findet im Sommer 2023 statt. Die Informationen zum "alten" Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel finden Sie hier!

Zu den Einschulungsunterlagen icon pdf der Berufsschule hier!

Voraussetzungen und Dauer

Voraussetzung für die schulische Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages. Die Ausbildung erstreckt sich im Regelfall über 3 Jahre. Eine Verkürzung der Ausbildung gemäß Anrechnungsverordnung ist möglich. Auszubildende, die von vornherein auf 2 Jahre verkürzen, werden in „Schnellläuferklassen" unterrichtet und somit gleich in die Fachstufe 1 eingeschult.

Schulische Inhalte

1. Ausbildungsjahr

Lerngebiet 1: Das Unternehmen präsentieren und die eigene Rolle mitgestalten
Lerngebiet 2: Aufträge kundenorientiert bearbeiten
Lerngebiet 3: Beschaffungsprozesse durchführen
Lerngebiet 4: Werteströme erfassen und dokumentieren

2. Ausbildungsjahr

Lerngebiet 5: Kaufverträge erfüllen
Lerngebiet 6: Ein Marketingkonzept entwickeln
Lerngebiet 7: Außenhandelsgeschäfte anbahnen
Lerngebiet 8: Werteströme auswerten
Lerngebiet 9: Geschäftsprozesse mit digitalen Werkzeugen unterstützen

3. Ausbildungsjahr

Lerngebiet 10: Kosten- und Leistungsrechnung durchführen
Lerngebiet 11*: Waren lagern
Lerngebiet 12*: Warentransporte abwickeln
Lerngebiet 13*: Ein Projekt im Großhandel planen und durchführen
* Fachrichtung Großhandel 
 

Unterrichtsorganisation

1. Ausbildungsjahr (Grundstufe):
8 und 4 Wochenstunden an zwei Unterrichtstagen pro Woche

2. Ausbildungsjahr (Fachstufe I):
9 Wochenstunden an einem Unterrichtstag pro Woche

3. Ausbildungsjahr (Fachstufe II):
9 Wochenstunden an einem Unterrichtstag pro Woche

Prüfungen

Die Abschlussprüfung für den Beruf „Kaufmann/ -frau für Groß- und Außenhandelsmanagement“ wird von der Industrie- und Handelskammer abgenommen und findet in der Form einer gestreckten Abschlussprüfung statt.

Teil 1 Organisieren des Warensortiments und von Dienstleistungen
(Dauer: 90 Min.)
Teil 2 Prozessorientierte Organisation von Großhandelsgeschäften (Fachrichtung Großhandel)
(Dauer: 120 Minuten)
  Kaufmännische Steuerung von Geschäftsprozessen
(Dauer: 60 Minuten)
  Wirtschafts- und Sozialkunde
(Dauer: 60 Minuten)
  Fallbezogenes Fachgespräch zu einer betrieblichen Fachaufgabe im Großhandel (mündliche Prüfung)
(Dauer: 30 Minuten)

Bildungsgangleitung

Janina Schlemme
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Weitere Informationen

Welche Inhalte umfasst die Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel?

Als Großhändler bieten Sie in ihrer Sparte stimmige Sortimente an, die Sie aus dem riesigen Angebot in- und ausländischer Hersteller auswählen. Großhandelskunde ist dabei nicht der private Haushalt, sondern Einzelhändler, Weiterverarbeiter, das Handwerk und sonstige Gewerbe. Als Großhändler müssen Sie Kunden umfassend und kompetent beraten. Der Umgang mit Kunden und Lieferanten steht im Vordergrund. Kaufleute des Groß- und Außenhandelsmanagements sind vertraut mit allen Tätigkeiten der Warenanlieferung und Lagerung, der Verpackung und Warenpräsentation. Die Qualitätsbeurteilung, die Einschätzung von Absatztrends und der Gebrauch moderner Warenwirtschaftssysteme sind Bestandteil Ihrer Berufspraxis.

Welche Zusatzqualifikationen gibt es?

Fremdsprachenzertifikat Englisch:

An der Friedrich-List-Schule wird im Augenblick Englisch als Zusatzqualifikation im ersten Ausbildungsjahr angeboten (KMK-Fremdsprachenzertifikat). Die Zusatzqualifikation können Sie mit einer Prüfung vor der IHK abschließen.

ECDL/ICDL:

Die Friedrich-List-Schule ist Prüfungszentrum für den Europäischen Computer-Führerschein. Sie können in Absprache mit dem Leiter des Prüfungszentrums die Prüfungen zum ECDL/ICDL in der Friedrich-List-Schule ablegen.

EBJA:

Das Ziel der Zusatzqualifikation EBJA („Electronic-Business Junior-Assistant“) ist es, jungen Menschen in der kaufmännischen Berufsbildung Anwendungskompetenzen zur betrieblichen Nutzung des E-Commerce bzw. E-Business als Zusatzqualifikation zu vermitteln.

Als besonders geeignet erscheinen von der Wirtschaft nachgefragte Inhalte, die bislang nicht oder nicht ausreichend von den Ordnungsmitteln der obligatorischen Ausbildung erfasst werden und daher in einer Zusatzausbildung vermittelt werden können.

Weitere Informationen zum EBJA erhalten Sie hier!


Beitrag der Schülerradio-AG "FLS On Air!"

Unsere Schülerradio-AG unterhielt sich mit Schülerinnen und Schülern einer Berufsschulklasse der Kaufleute im Groß- und Außenhandel und stellte ihnen Fragen zu ihrem Ausbildungsberuf.

 

 




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